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Lena Radünz studierte bis 2017 Grundschullehramt mit dem Wahlfach Sport an der Universität Münster und arbeitet seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ralf Benölken an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen ihrer Promotion zum erkenntnistheoretischen Beitrag von Bewegung für das Lernen von Mathematik entwickelte sie das Lehr-Lern-Labor „MATHletics- bewegtes Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule“, das seither die Rahmenbedingung zur empirischen Erkundung bietet.

Dabei vertritt die Autorin die folgende zentrale Grundhaltung z Bewegung und Lernen:

 

Bewegung besitzt vielfältige Potenziale für das Lernen der Schüler*innen, stellt aber kein Allheilmittel dar, das es um jeden Preis in den Lernprozess zu integrieren gilt. Für das bewegte Lernen gilt die didaktische und methodische Reflexion und gezielte Nutzung für das Lernen. Dies heißt auch, anzuerkennen, dass Bewegungen während eines Lernprozesses stören können. Daher heißt die Frage nicht „Lernen die Schüler*innen besser durch Bewegung?“, welches eine negative Wirkung im Grundsatz schon eher ausschließt, sondern „Wie und wann können Schüler*innen in ihrem Lernprozess durch Bewegung unterstützt werden?“.

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